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BETRIEBLICHES HANDLUNGSFELD · SCHLAF & REGENERATION

Tag: betriebliche Gesundheitsförderung

Müde war gestern. Wie Schlaf die Arbeitswelt und den Workspace beeinflusst.

Andre Alesi zum Thema Müde war gestern. Wie Schlaf die Arbeitswelt und den Workspace beeinflusst.

Andre Alesi spricht auf dem 11. Teamwork-Forum bei Phoenix Contact Electronics GmbH in Bad Pyrmont zum Thema Schlaf und Regeneration im betrieblichen Umfeld

Der positive Einfluss und die Bedeutung von Schlaf auf die menschliche Gesundheit ist in der wissenschaftlichen Welt unbestritten. Fast alle physiologischen Prozesse hängen indirekt oder direkt mit dem Schlaf zusammen. Alle psychologische Prozesse im menschlichen Körper sind elementar von der Qualität und der Quantität unseres nächtlichen Ruhens abhängig.

Auf dem mittlerweile 11. Teamwork Forum, veranstaltet von den Firmen Waldmann, Karl und Bimos (eine Marke von Interstuhl), stellte sich André Alesi die Frage, wie Schlaf die Unternehmen beeinflusst und welche Möglichkeiten moderne und innovative Organisation haben, sich diesen Themen zu stellen.

Die Auswirkungen von Schlafmangel spüren Firmen und Organisationen bereits. So sind beispielsweise die Schlafstörungen bei Berufstätigen seit 2010 um knapp 66% angestiegen. Fast dreiviertel aller deutschen Beschäftigten erscheinen am Morgen müde und/oder erschöpft zur Arbeit. Zudem ist ein Beschäftigter der pro Nacht 6Std. oder weniger schläft, im Schnitt 6 Arbeitstage pro Jahr ineffizienter als sein ausgeschlafenes Pendant. Dies allein durch Fehlzeiten aufgrund von Krankheit oder weil er oder sie für Tätigkeiten schlicht und einfach länger benötigen und eine höhere Fehlerquote aufweisen.

Doch wie können Unternehmen nun reagieren und welche Maßnahmen sollten gewählt werden, um der immer müder und erschöpfter werdenden Belegschaft entgegenzutreten? Hier stellte André Alesi verschiedene präventive Ansätze vor. Neben einem strukturierten Ansatz im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagement mit Schulungen, Infoveranstaltungen und Gesundheitstagen zur Stärkung der Verständnisprävention, wurde ein Konzept zur Implementierung eines innovativen „Recharging Rooms“ oder Ruheraums vorgestellt. Dieser Ort dient neben der geistigen und körperlichen Regeneration auch dem Bereich des Deep-Working. Also ein Zustand höchster Konzentration für komplexe Fragestellungen und kreativen Lösungen. Das gesamte Projekt Regeneration im betrieblichen Umfeld stellt Unternehmen aber auch vor Herausforderungen. So wurde beispielsweise innovative Ansätze vorgestellt wie eine zulange oder unkontrollierte Nutzung eines solchen Raumes ausgeschlossenen werden kann und welche Möglichkeiten der intuitiven Nutzung es in Zeit der Industrie 4.0 gibt. Alles in allem erhielten die Zuhörer ein umfassendes Bild zum Thema Schlaf und Regenration im betrieblichen Kontext und freuten sich auch über ein paar Tipps die Sie selber in Sachen Schlaf optimieren können.

Gastgeber der Veranstaltung war die Firma Phoenix Contact Electronics Gmbh mit Stammsitz in Blomberg. Der Marktführer für Komponenten und Lösungen in der Elektrotechnik ist ein wahrer Hidden Champion. Mit mehr als 17.000 Mitarbeiter, einem Umsatz von mehr als 2,3 Mrd. € und einer über 60.000 artikelbreiten Produktepalette, ist das niedersächsische Familienunternehmen ein leuchtender Stern im deutschen Mittelstand. Bei einer Werksführung konnte sich André Alesi ein eigenes Bild der gelebten Industrie 4.0 machen und sich über aktuelle Raumkonzepte informieren.

Mehr Infos zur Veranstaltung sowie Hintergründe zum Gastgeber und den Initiatoren unter www.teamwork-arbeitsplatzgestaltung.de

Wir bedanken uns bei den Firmen Herbert Waldmann aus Villingen-Schwenningen, Andreas Karl aus Fahrenzhausen und der Firma Interstuhl aus Meßstetten-Tieringen.

Gepostet von André Alesi

André Alesi ist Schlafexperte und Gründer von sleep consulting Alesi. Er berät Unternehmen hinsichtlich Leistungsfähigkeit durch gezielte Schlafberatung. Get in touch via Facebook.

Powernapping in der betrieblichen Umgebung

Powernapping im Betrieb

Powernapping als Möglichkeit zur Leistungssteigerung im betrieblichen Umfeld

Jeder kennt das Gefühl nach der Mittagspause weder leistungsfähig noch besonders konzentriert zu sein. Vielmehr ist der Wunsch nach einem kurzen „Nickerchen“, dem sogenannten Powernapping präsent. Dieser „Schlafdruck“ ist keinesfalls unnatürlich. Vielmehr sollten wir lernen diese vermeintliche „Schwäche“ unseres Organismus in eine „Stärke“ umzuwandeln. Gerade in einer Zeit in der wir durch Digitalisierung sekündlich mit Informationen und Veränderungen geradezu „bombardiert“ werden, ist es wichtig unserem Gehirn auch die Zeit zu geben, diese Vielzahl an Inputs zu verarbeiten z.B. durch Powernapping.

Durch den gezielten Einsatz von kurzen Powernapping-Phasen, können die negativen Auswirkungen von Müdigkeit und Stress spürbar und nachhaltig gesenkt werden. Sowohl betrieblich als auch privat. Und das über alle Berufs- und Beschäftigungsgruppen hinweg. Egal ob Produktions- und Verwaltungsmitarbeiter oder Führungskraft und Manager. Die Umsetzung ist simpel und schnell zu erlernen. Zu beachten ist hierbei nur, dass der Zeitpunkt und die Dauer der kurzen Regenerations-Naps richtig gewählt wird. Für Powernapping ist es nicht zwingend notwendig das ein Ruheraum im Unternehmen vorgehalten wird. Das richtige „Nappen“ ist erlernbar und kann bei Bedarf immer und überall durchgeführt werden.

Um den Effekt der maximalen Leistung nach einem kurzen „Nap-Break“ zu verstärken, bietet es sich an, kurz vor dem Powernap einen Espresso oder eine koffeinhaltige Alternative zu trinken. Koffein benötigt nach dem Trinken ca. 15-25min bis es seine volle Wirkung entfaltet, und bietet sich somit als „strategischer Partner“ an. Unter Experten wird diese Vorgehensweise scherzhaft auch als „Napuccino“ bezeichnet.

Powernapping als innovativer Ansatz im BGM

Ein innovatives betriebliches Gesundheitsmanagement nutzt Powernapping als ideale Maßnahme um Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu kombinieren. Sehr wichtig bei der Umsetzung ist, dass die verschiedenen Arten und Techniken des Powernappings vorgestellt und geschult werden. Zudem sollte auch bei den Führungskräften im Unternehmen eine Akzeptanz bezüglich der „Leistungssteigerung im Schlaf“ vorliegen. Sind diese Rahmenbedingungen gegeben, so steht dem Erfolg und dem Nutzenvorteil von Powernapping nichts mehr im Wege.

Im Ergebnis führen alle Maßnahmen wie auch Powernapping dazu, dass ausgeschlafene Mitarbeiter leistungsfähiger, gesünder, belastbarer, zufriedener und kreativer sind.

Sollten Sie weitere Fragen haben, so zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Möge der Schlaf mit Ihnen sein.

Gepostet von André Alesi

André Alesi ist Schlafexperte und Gründer von sleep consulting Alesi. Er berät Unternehmen hinsichtlich Leistungsfähigkeit durch gezielte Schlafberatung. Get in touch via Facebook.

„Schlaf“ als Schlüsselfaktor im Schichtdienst

Schichtdienst als häufiges Problem im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Mitarbeiter im Schichtdienst klagen häufig über Ein-und Durchschlafstörungen

Jeder Mensch der in seinem Leben einmal in einem Schichtmodell gearbeitet hat, kennt das Gefühl, im Bett wach zu liegen und nicht einschlafen zu können. Darüber hinaus fehlt es oft im Alltag an Energie und Antrieb. Es ist fast so, als würde man nur noch ein Schatten seiner selbst sein. Die innere Uhr hat ihren Rhythmus verloren. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Schichtarbeit und/oder unregelmäßige Arbeitszeiten die Schlaf-/ Wachrhythmen nachhaltig stören. Eine regenerative und erholsame Bettruhe ist bei wechselnden Schichten kaum möglich. Dieses ist mitunter Grundlage für Ein- und Durchschlafstörungen, die im schlimmsten Falle auch chronisch werden können. Die beschriebenen Problematiken sind bei fast allen Berufsgruppen in unseren Veranstaltungen ähnlich. Oftmals haben die betroffenen Personen eigene, zum Teil skurrile Schlaftechniken entwickelt, um sich wenigstens ein bisschen zu erholen und zu regenerieren.

Aber nicht nur Schlafstörungen, ausgelöst durch das Arbeiten im Schichtbetrieb, sind innerhalb der betrieblichen Gesundheitsförderung genauer zu betrachten. Der sprunghafte Anstieg von Arbeitsunfällen, die erhöhte Arbeitsfehlerquote und oftmals erhöhte Krankheitsraten der betroffenen Mitarbeiter sind weitere Beispiele, die ihre Ursache im Arbeiten und Leben gegen den eigenen Biorhythmus haben.

Auch wir, als Sleep-Consulting Alesi, können die physiologischen und psychologischen Auswirkungen von Schichtarbeit und Schichtdienst auf die Gesundheit der Arbeitnehmer nicht beseitigen. Allerdings besteht die Möglichkeit durch Veränderung von Routinen, das Erlernen von modernen Schlaftechniken oder durch den Einsatz von innovativen Bewegungs- und Ernährungsansätzen die Auswirkungen spürbar zu reduzieren. Des Weiteren ist Licht ein Schlüsselfaktor im circadianen Rhythmus, welcher die Grundlage für wichtige Abläufe in unserem Körpers bildet.

Häufig keine Wahl als im Schichtdienst zu arbeiten

In unserer täglichen Arbeit haben wir es mit Produktionsmitarbeitern, Ärzten, Krankenpflegern, Musikern, Managern, Sportlern etc. zu tun. Alle diese Berufsgruppen können sich (meistens) die unterschiedlichen Arbeitszeiten nicht aussuchen und sind daher auf professionelle Schlafberatung angewiesen. Innovative und mitarbeiterorientierte Unternehmen erkennen diese Problematik und integrieren Maßnahmen zur Linderung der Schlafprobleme in ihr betriebliches Gesundheitsmanagement. Eine deutliche Verringerung der gesundheitlichen Auswirkungen auf die jeweilige Berufsgruppe kann so erzielt werden. Allerdings sollten alle betrieblichen Handlungsfelder sorgfältig geplant und auf die jeweilige betriebliche Zielgruppe zugeschnitten werden.
Im Ergebnis führen alle Maßnahmen dazu, dass ausgeschlafene Mitarbeiter im Schichtdienst leistungsfähiger, gesünder, belastbarer, zufriedener und kreativer sind.

Sollten Sie weitere Fragen haben, so zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Möge der Schlaf mit Ihnen sein.

Gepostet von André Alesi

André Alesi ist Schlafexperte und Gründer von sleep consulting Alesi. Er berät Unternehmen hinsichtlich Leistungsfähigkeit durch gezielte Schlafberatung. Get in touch via Facebook.

„Schlaf“ im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Schlaf als Maßnahme im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Schlaf als innovative Maßnahme im betrieblichen Gesundheitsmanagement

In den meisten Betrieben in denen wir mit unseren (Schlaf-) Konzepten zur Leistungssteigerung vorstellig werden, ist zunächst unklar, wie das Unternehmen oder aber die einzelnen Mitarbeiter grundsätzlich von dem Thema „Schlaf im betrieblichen Umfeld“ profitieren können.

Erfahrungsgemäß liegt dies bei den Unternehmen daran, dass das Thema Schlaf im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM), neben den großen Brüdern „Ernährung“ und „Bewegung“ oftmals nicht beachtet wird. Des Weiteren existieren für die Personalverantwortlichen im BGM oftmals „Spezialthemen“ wie z.B. die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung oder gesetzlich zu erfüllende Vorgaben wie etwa die Gefährdungsbeurteilung von psychischen Belastungen am Arbeitsplatz.

Auf der persönlichen Seite des jeweiligen Mitarbeiters sind die positiven sowie negativen gesundheitlichen Auswirkungen von guten wie schlechten Schlaf nicht bekannt bzw. überhaupt nicht bewusst. Wir sprechen hier nur von den gesundheitlichen Aspekten. Wie z.B. durch Schlafoptimierung mehr Leistung im Einklang mit dem Biorhythmus erzielt werden kann, sei noch nicht einmal erwähnt.

Auf der gesellschaftlichen Seite (zumindest in Deutschland), ist das Thema „Schlaf“ in Unternehmen nach wie vor ein Synonym für Faulheit, Schlaffheit oder aber ein „unkontrolliertes Vorabendpartyprogramm“. Manager, Führungskräfte oder Politiker brüsten sich oft mit wenigen Stunden Nachtruhe, was im umgekehrten Sinn bedeutet, dass wenig Zeit mit dem „unproduktiven“ Teil des Tages verbracht wurde. Oftmals ist ein „guter Tag“ nur dann ein guter Tag, wenn abends die Akkus so leer sind, dass für die eigentliche Regeneration/ Recovery keine Zeit mehr bleibt. Stichwort: Erschöpfungsstolz.

Gesundheitliche Auswirkungen sind wissenschaftlich unbestritten

Wir alle müssen/dürfen jede Nacht schlafen. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse, was passiert wenn grundsätzlich zu wenig bzw. nicht ausreichend geschlafen wird, sind eindeutig und unbestritten. Abfallende Konzentrationsfähigkeit, Schwächung des Immunsystems, steigende Risikobereitschaft, sinkende Stress-Resistenz oder aber sinkende Kreativität sind nur einige wenige Beispiele, die sowohl den Arbeitgeber als auch den Arbeitnehmer direkt betreffen. Der Fakt, dass Menschen die 24 Stunden nicht geschlafen haben, sich genauso verhalten als hätten sie 1,0 Promille Blutalkohol, sollte viele Unternehmer und Personalverantwortliche hellhörig werden lassen.

Vorgehensweise im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Genau hier setzen wir an. Im ersten Schritt unseres Programmes geht es darum, gezielt Meinungsführer, Führungskräfte oder Mitarbeiter in Schlüsselpositionen aufzuklären und zu „impfen“. Erfahrungsgemäß ist es vor allem wichtig, dass bereits im Management ein Bewusstsein für das Thema Erholung und Regeneration im Schlaf geschaffen wird. Eine gemeinsame, betriebliche Kick-Off Veranstaltung kann ebenfalls dazu beitragen, dass ab sofort ein neues Bewusstsein im Unternehmen vorsteht. Anschließend entwickeln wir ein individuelles, gezieltes Programm für jedes Unternehmen. Hier geht es vor allem darum, betriebliche Belange zu berücksichtigen, Schwerpunkte zu setzen und betriebsspezifische Zielgruppen zu berücksichtigen. Gemeinsame Aktionen und pfiffige Veranstaltungen unterstützen die geplanten Maßnahmen.

Im Ergebnis führen alle Maßnahmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement dazu, dass ausgeschlafene Mitarbeiter leistungsfähiger, gesünder, belastbarer, zufriedener und kreativer sind.

Sollten Sie weitere Fragen haben, so zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Möge der Schlaf mit Ihnen sein.

Gepostet von André Alesi

André Alesi ist Schlafexperte und Gründer von sleep consulting Alesi. Er berät Unternehmen hinsichtlich Leistungsfähigkeit durch gezielte Schlafberatung. Get in touch via Facebook.